Erwin
Wortelkamp.
Papier... Skulpturen... Räume... Kontexte
Hrsg. Jörg van den Berg, Karen van den Berg und Christoph Brockhaus
[240 S., ca. 220 Abb., davon ca. 55 farbig, 24,0 x 30,0 cm ]
Hatje Cantz ISBN 3-7757-0955-X
Erwin Wortelkamps Skulpturen nehmen sich als Stehende, Liegende oder Angelehnte
ihren Wirkungsraum. Auf einem hohen Abstraktionsniveau verweisen seine Gestalten
auf Haltungen menschlicher Existenz, ohne Figur zu sein. Sie bilden eine stets
ambivalente Koexistenz von Mensch und Skulptur. Das Buch stellt erstmals das
Schaffen Erwin Wortelkamps in seiner ganzen Komplexität vor, aufgrund
derer er eine der aussergewöhnlichen Positionen innerhalb der deutschen
Bildhauerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einnimmt. Der Hauptakzent
liegt auf seinen autonomen Plastiken und Skulpturen, die seit der Mitte der
60er Jahre entstanden, ohne allerdings seine weitergreifenden Vermittlungskonzepte
wie die zwischen 1969 und 1973 realisierte Informationsgalerie »atelier
nw 8« oder den Landschaftsgarten »im Tal«, den er seit Mitte
der 80er Jahre in der Nähe von Köln mit Werken von mehr als dreißig
Bildhauerkollegen realisierte, aus dem Auge zu verlieren. Das Buch zeigt,
dass Wortelkamp mit dem gleichen Anspruch, mit dem er bei seinen Skulpturen
zu Werke geht, auch die weitere Kommunikation, die Räume und Kontexte
gestaltet.
Ausstellungen:
Skulpturensammlung Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg
Zum Künstler:
Erwin Wortelkamp *1938 in Hamm/Sieg. 1960-65 Studium an der Kunstakademie
München; 1969-73 Leiter der Informationsgalerie »atelier nw 8«;
1986-99 Realisierung des Landschaftsgartens »im Tal«; zahlreiche
Ausstellungen in Europa und Asien, u.a. Teilnahme an der documenta VI in Kassel.